Aus dem Verständnis der Einheit von Körper, Geist und Seele ergibt sich die altersgemäße Gestaltung des Unterrichts. Die Inhalte orientieren sich an den jeweiligen Entwicklungsphasen der Kinder und Jugendlichen. So unterscheidet sich beispielsweise ein Kind der 3. Klasse mit seinen ausgeprägten Rhythmus- und Fantasiekräften deutlich von Schülerinnen und Schülern der 6., 7. oder 8. Klasse. Daraus ergeben sich wesentliche Konsequenzen für den Aufbau des Lehrplans.
Der Schwimmunterricht ist fester Bestandteil des Unterrichts in der 4. und 5. Klasse.
Das freie Tummeln und fantasievolle Spielen der ersten Klassen entwickeln sich auf dem Weg in die Mittel- und Oberstufe zu einem zunehmend zielgerichteten und ergebnisorientierten Tun. Gymnastische Übungen, Geräteturnen, Leichtathletik und Sportspiele stellen vielfältige Herausforderungen dar, an denen sich Kinder und Jugendliche in ihrer körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklung erproben können. Dabei werden soziale Kompetenzen, Schwingungsfähigkeit, Resilienz und Flexibilität ausgebildet. Durch Bewegung, die empathische Begleitung der Lehrkräfte und vielfältige Übung reift die Persönlichkeit der jungen Menschen ganzheitlich heran.