Kompetenzförderung

Lernen geschieht im Tun

Kinder lernen im Kindergartenalter mit ihrem ganzen Wesen. Sie bewegen sich, beobachten, ahmen nach, spielen, fragen, gestalten und sammeln Erfahrungen mit allen Sinnen. Deshalb verstehen wir Bildung nicht als vorgezogenes schulisches Lernen. Wir schaffen eine Umgebung, in der Kinder aus eigener Tätigkeitheraus ihre Fähigkeiten kennenlernen, Vertrauen in sie gewinnen und weiter entwickeln können.

Freies Spiel, Bewegung, Naturerfahrungen, Geschichten und Lieder, künstlerische Tätigkeiten und die Mitarbeit bei sinnvollen Arbeiten des Alltags gehören deshalb selbstverständlich zu unserem Kindergartenleben.

Indem wir z. B. das Essen gemeinsam zubereiten, Dinge reparieren, im Haushalt und im Garten sinnvoll tätig sind, erleben die Kinder dies als nachahmenswert und können dadurch angeregt in ein eigenes selbsttätiges Spiel kommen.

Eine wichtige Grundlage für Lernen ist Sicherheit und Geborgenheit. Daher sind uns wiederkehrende Abläufe und ein verlässlicher Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus wichtig. Sie geben Orientierung und schaffen die Sicherheit und Ruhe, die ein konzentriertes Tätigsein ermöglicht.

Dabei greifen viele Entwicklungsschritte ineinander.

2. Sinne & Wahrnehmung

Die Welt mit den eigenen Sinnen zu entdecken, ermöglicht grundlegende Erfahrungen für unsere Kinder. Natürliche Spielmaterialien, Wasser, Erde, Holz, Steine, Luft, unterschiedliche Oberflächen drinnen oder draußen, Düfte und Geschmäcker, Kälte oder Wärme bieten ihnen vielfältige Gelegenheiten, ihre Umgebung unmittelbar wahrzunehmen. Die Sinnespflege auf der einen und Schutz vor Überreizung auf der anderen Seite liegen uns besonders am Herzen.

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