Die schulärztliche Tätigkeit erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern sowie Erzieherinnen und Erziehern. Ziel ist es, Hindernisse oder Blockaden für eine gesunde Entwicklung zu erkennen und – wenn möglich – zu beseitigen.
Ein besonderer Bestandteil der schulärztlichen Arbeit ist die Zweitklass-Entwicklungsbeobachtung. Sie ergänzt die regelmäßige Begleitung der Kinder und liefert differenzierte Anhaltspunkte für die Entwicklung in den Bereichen Körper, Sprache und allgemeine Entwicklung.
Daraus ergeben sich folgende Aufgaben im Schul- und Kindergartenalltag:
- Untersuchung der Kinder im fünften Lebensjahr nach dem ESU-Modell Waldorf (Einschulungsuntersuchung in Baden-Württemberg seit 2009)
- Aufnahme der Schulanfänger in Zusammenarbeit mit dem Aufnahmegremium der Lehrerinnen und Lehrer
- Hospitationen im Unterricht, um die Kinder in der Gruppe und im Unterricht zu erleben
- Hospitation in den Kindergartengruppen
- Medizinisch-pädagogische Beratung mit Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern
- Zusammenarbeit mit Heileurythmistinnen und Heileurythmisten, Sprachgestalterinnen und Sprachgestaltern sowie Förderlehrerinnen und Förderlehrern
- Vermittlung zu Therapeutinnen und Therapeuten, Fachärztinnen und Fachärzten sowie Institutionen
- Unterricht zu Gesundheitsthemen
- Ansprechpartner für Lehrerinnen und Lehrer, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler