In einer Welt, die zunehmend von digitalen Medien geprägt ist, möchten wir an unserer Schule jungen Menschen einen bewussten, selbstbestimmten und verantwortungsvollen Umgang mit Technik ermöglichen. Dabei orientieren wir uns an dem Grundsatz „analog vor digital“.
Das bedeutet: Kinder und Jugendliche sollen zunächst die analoge Welt mit allen Sinnen erfahren, bevor sie sich der digitalen Welt zuwenden. Greifen, gestalten, malen, bauen, musizieren, plastizieren, sprechen und gemeinsam handeln – diese grundlegenden Erfahrungen schaffen das Fundament, auf dem später digitale Kompetenz wachsen kann.
Wir verstehen Medienpädagogik als Entwicklungsbegleitung. Digitale Werkzeuge werden dann in den Unterricht eingebunden, wenn die Schülerinnen und Schüler über genügend innere Reife, Urteilsvermögen und Verständnis verfügen, um diese sinnvoll zu nutzen. Dabei geht es nicht um einen Verzicht auf Technik, sondern um den richtigen Zeitpunkt und den passenden pädagogischen Rahmen.